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Ice-Rock 2012:

Jubiläum am winterlichen Festival

Wasen Zehn Jahre gibt es das Festival der etwas kühleren Art bereits:

Auch zum Jubiläum lockte das Ice Rock wieder viele Fans an.

Sommerzeit ist in der Schweiz Open-Air-Zeit. Seit genau zehn Jahren geben Fritz «Fridu» Gerber und sein Team im Januar diesem Hype Gegensteuer: Ice Rock heisst ihr winterliches Festival in Wasen, und die Fans danken es ihnen, indem sie jeweils für eine tolle Atmosphäre sorgen. Klar, ein solcher Anlass in der Kälte ist definitiv nicht jedermanns Sache. Trotzdem: Mit dem Shuttlebus anreisen, zelten, eine Bratwurst grillieren, vor der Bühne pogen und ein feuriges Chili con Carne verköstigen, all dies ist, genau wie bei einem sommerlichen Open Air, auch am Ice Rock möglich. Das Zelt steht dann halt einfach im Schnee, die Bratwurst muss in der warmen Jacke grilliert werden, und die Bühnen stehen nicht unter freiem Himmel, sondern in einem Wagenschopf. Dafür gibt es beim Ice Rock für die Fans einen sogenannten Hot Pot, ein warmes Wasserbad als Abwechslung der etwas anderen Art. Es steht direkt vor der Bühne, sodass jeder, der sich so in der Wärme entspannt, das Geschehen trotzdem hautnah miterlebt. Vor zehn Jahren fing alles im kleinen Rahmen an, das Festival beschränkte sich auf den Freitag- und den Samstagabend. «Heuer haben wir sogar vier Tage für das Ice Rock eingeplant», sagt Veranstalter Gerber. Mit seiner Band Chickenhouse hatte er selber einen Auftritt auf der Bühne gleich gegenüber der Hornbach-Pinte.

Shakra gaben sich die Ehre

Das diesjährige Jubiläumsprogramm war vielfältig. Gestartet wurde am Mittwoch mit diversen Guggenmusiken, mit den Högerschnooger aus Wasen etwa oder den Fröschlochrugger aus Zell. Am Donnerstag wurde die Musik rockiger, es folgten lokale Bands wie Scream Your Name oder Seemannsgarn. Am Freitag standen dann bekanntere Bands auf der Bühne, unter anderem United to Be Famous mit dem aus «Musicstar»-Zeiten bekannten Leadsänger Michael Stalder. Weiter war DC/AC vor Ort, eine Coverband, die die Musik ihrer Idole von AC/DC in bester Manier wiedergab. Am Samstag kam eine ganz grosse Band zum Zug – Shakra, die in den Augen vieler wohl grösste Hardrockband im Land. Dafür ist gerade auch der neue Sänger John Prakesh verantwortlich, der Shakra in neue Welten geführt hat. Dazu standen an diesem Abend auch Treekillaz und die Kung Foo Pandas auf der Bühne.

Weit über 1000 Besucher

Bei all diesen klingenden Namen waren die Besucherzahlen heuer sehr gut. «Am Donnerstag hatten wir bereits rund 300 Festivalgänger, dies war sehr erfreulich», erklärt Fritz Gerber. Am Samstag war die Location voll, niemand wollte sich das Programm entgehen lassen. Über das ganze Wochenende hinweg gab es insgesamt weit über 1000 Besucher. Darüber freut sich der Veranstalter, wobei: «Ohne die vielen freiwilligen Helfer und die etlichen Sponsoren, die uns immer tatkräftig unterstützen, wäre das Ice Rock aber nie zu einem solchen Anlass geworden», hält Gerber fest.

 

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